Der Baumwollhafen

(Übertragung aus dem Französischen des Liedes »Port Coton«, das Raphaël Haroche für die Sängerin Zaz geschrieben hat.)

Was immer du sagst
Ich weiß nicht, ob du mich noch magst
Denn hinter uns
Steht der Schatten schwarz.
Was müssen wir uns noch erzähln
Von dem, was nie mehr wieder ist
Auf dieser Welt sind wir allein
Muss das denn sein?

Ich sauf mich an
Ich weiß nicht, was uns von uns noch bleibt
Du sagst es mir, aber
Du hast es nie gezeigt
Das Meer hab ich noch nicht gesehn
Ersoffene doch viel zu oft
Vergessen willst du, sag mir, wie?
Sag mir, wie?

Die Stimmen, unsre, ja sie sind
Verregnet wieder mal
Und jedes Lied so ohne dich
Klingt ganz katastrophal
So unbewohnbar ist die Welt
Auf Tischen tanzen wir für Geld
Im Baumwollhafen gibts vielleicht
Ein Wiedersehn, ein Wiedersehn.

Was immer ich sag
Ich weiß nicht, ob ich dich noch mag
Denn hinter uns
Steht der Schatten schwarz
Zum Leuchtturm gehn wir beide hin
Die Lebensschminke ist dahin
Im Baumwollhafen gibts vielleicht
Ein Wiedersehn.
So unbewohnbar ist die Welt
Auf Tischen tanzen wir für Geld
Im Baumwollhafen gibts vielleicht
Ein Wiedersehn, ein Wiedersehn.

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