Die flatternden Flocken

Die flatternden Flocken
Am Tisch in der
Höhle gestern Abend
Sind leise zum Himmel gezogen.

Von diesem fallen sie nun
Flatternd herab vor meinem
Fenster im Norden der Stadt.
Sie kommen zwinkernd geflogen,

Beschienen von der Sonne, die
Deinen Namen trägt und sacht
Sich durch die unsichtbare
Barriere bei mir niederlässt.

Sie wärmt und pflegt meine drei:
Seele Leib Geist, die
Sich verzehrn nach
Dir. So wird der Tag zum Fest.

(12/2008)

Dieser Beitrag wurde unter Gedichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.