Der Westwind weht

Der Westwind weht,
Ich mag ihn sehr,
Weil er hilft beim Gedenken.
Er facht mich an
Er lacht mich an
Und tat mir dies hier schenken:

Da ist eine Insel,
sie ist – ach – so fern
Und möchte so gern bei sich bleiben.
Sie hat einen Teich,
Mit Wasser so weich,
Ich bin dort und dort will ich bleiben.

Er ist wie eine Mandel und grasig gesäumt,
Und auch sonst ist die Gegend sehr schön.
Ich tauch durch in dem Teich
Und schwimme und tauche
Und schwimme – und spüre:
Wie das Wasser so werde ich weich.

Der Teich, er verschließt sich, und fort ist das Gras
Und die Gegend. Sie will mich nicht mehr.
Ich will noch mehr schaun
Aber aus
Ist der Traum.

Ich wach auf und weiß alles nicht mehr.

(10/2007)

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